Gefahren


AesteBereits im Nest kommen viele Jungvögel wegen Kälte und Nässe um. Aber auch die ausfliege

 strangulieren aber oft die   Jungstörche (30% der Todesfälle).nden Störche begegnen manchen Gefahren. Etwa nur 10% der wegziehenden Jungstörche kommen nach drei bis vier Jahren – ausnahmsweise nach bis zu fünf oder sechs Jahren – nach Mitteleuropa zurück. Gründe für die

 Verluste in den südlichen Ländern sind:
– Sportschiessen in den Durchzugs- und Überwinterungsländern
– Vergiftete Heuschrecken (Hauptnahrung) und Mangel an Nahrung   durch Pestizidbekämpfung
– Schnüre von importierten Strohballen werden von den Störchen   für den Nesterbau gebraucht,

Weitere Ursachen, weshalb der Storch vom Aussterben bedroht ist, stellen auch bei uns ein Problem dar:
– Todesfälle durch Stromleitungsnetz
– Verlust an Lebensraum durch Entwässerungen der Sumpfgebiet   und Riedlandschaften

Anstrengungen zur Verbesserung der Lebensräume für den Storch finden in der Schweiz wie auch auf internationaler Ebene statt.

Wenn der Storch in der Schweiz überleben soll, müssen wir ihm gute Lebensräume zur Verfügung stellen. Die gegenwärtigen Bestrebungen zur Extensivierung der Landwirtschaft dürften unserem herrlichen Vogel entgegenkommen. Günstige und an Nahrung reiche Lebensräume verringern die Jungensterblichkeit und erhöhen die Chance, dass uns der Storch erhalten bleibt.

Mit Hilfe von internationaler Zusammenarbeit sollen zudem die Erhaltung und Verbesserung der Lebensräume im Süden gefördert werden.

Massnahmen:
– Verminderung der Verluste durch Jagdverbot
– Schaffung gesicherter Rast- und Nahrungsplätze
– Aufklärung der Bevölkerung
– Förderung der Toleranz gegenüber dem Storch
– Massnahmen zur Vermeidung von Kollisionen mit   Freileitungen und von Stromschlägen in   Zusammenarbeit mit der Elektrizitätswirtschaft