Nahrung


Futter:
Störche sind keine Nahrungsspezialisten, sondern fressen jegliche tierische Nahrung die sie finden. Ihr Menüplan reicht von Insekten und deren Larven über Regenwürmer, Schnecken, Mäuse, Eidechsen, Frösche – die sie nicht so sehr benötigen, wie man lange glaubte – bis zu kleinen Schlangen und Fischen oder Heuschrecken im Überwinterungsgebiet. Sie verschmähen auch Aas nicht und suchen selbst auf Mülldeponien nach Nahrung. Dank dieser Vielseitigkeit sind sie auf dem Zug in der Lage, jede Futterquelle auszunützen.

Bedarf:
Die unverdaulichen Nahrungsreste, wozu auch Pflanzenfastern gehören, werden als Gewölle wieder ausgewürgt. Anhand von Untersuchungen dieser Reste kann man die Art der im Jahresverlauf wechselnden Nahrung feststellen. Der tägliche Nahrungsbedarf betrgät 300-400g, also rund 10% des Eigengewichtes. In besonderen Situationen können Störche jedoch mehrere Tage ohne Futter überleben.

Verhalten:
Sammeljagd = kleine Beute wie Raupen, Käfer und Würmer nimmt der Storch auf, indem er eine Wiese oder einen Acker abschreitet.
Lauerjagd = Mäuse erbeutet er in der Art der Katzen.

Jungstörche:
Nestlinge werden kurz vor dem Ausfliegen weniger gefüttert und nehmen deshalb an Gewicht ab, beschleunigt möglicherweise das „Selbständigwerden“. Flügge Jungstörche kehren von der Nahrungssuche wieder zum Horst zurück und übernachten dort. Im Alter von 2.5 Monaten sind sie unabhängig.